13.11.17 Jubiläumskonzert - 20 Jahre Partnerschaft der RSO mit dem Haus Hildegundis

Rund um Düsseldorf jagte ein musikalisches Highlight das andere. Die Rolling Stones gastierten hier, ebenso Chris Rea, nun machte auch Reinhard Kipp Station in Osterath. Grund seines Auftritts: Das Caritashaus Hildegundis von Meer und die Städtische Realschule Osterath feiern den 20. Geburtstag ihrer Partnerschaft.
Herr Kipp, ehemaliger Bürgermeister der Gemeinde Raesfeld und seit Jahren in seiner westfälischen Heimat ein recht bekannter Künstler, der mit seiner Drehorgel Jung und Alt bei Dorffesten, Jubiläen oder auf Weih-nachtsmärkten erfreut und vor allem die Älteren zum Mitsingen bringt, trat am Donnerstagnachmittag, dem 19. Oktober, in der Cafeteria des Caritashauses von 15 bis 16. 40 Uhr auf, in der Zeit, in der an jedem Don-nerstag Neunt- und Zehntklässler der RSO Senioren bei unterschiedlichen Brettspielen Gesellschaft leisten und mit ihnen einen abwechslungsreichen und vergnüglichen Nachmittag verbringen.
Mit seinen Liedern, einer musikalischen Reise von der Nordsee über Berlin, Schlesien, Böhmen, über die Alpen bis nach Italien, begeisterte Herr Kipp die über 70 Senioren, außerdem die Betreuer, Schüler, ihre Lehrerin und einige Ehrenamtler. Bald sangen die ersten mit, und spätestens beim Schneewalzer zog es einige Paare auf die Tanzfläche. Von den Schülern, die einem ihnen unbekannten Liederkanon lauschten, wurden einige in den Vortrag einbezogen, indem sie recht gekonnt die Drehorgel bedienten. Nicht nur Lena hatte sehr schnell „den Dreh heraus“, auch Frau Jütte, die für diese Partnerschaft verantwortliche Lehrerin, entpuppte sich als wahres Drehorgeltalent.
Mit einer Reihe bekannter Volkslieder endete ein gelungener Nachmittag, der allen Beteiligten große Freude bereitet hatte. Isabell meinte einige Tage danach bei einem zufälligen Treffen:„ Das war cool!“ – Besonders hatte es ihr das bis dahin unbekannte Lied „Isabella“ angetan.
Frau Eckstein, die Leiterin des Sozialen Dienstes im Haus Hildegundis, äußerte bei ihrem Dank an Herrn Kipp den Wunsch, dass man auf seinen nächsten Auftritt im Hause nicht wieder sieben Jahre warten müsse.